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<title>kochb(l)ox</title>
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<description>Für alles, was bei "faselbla" nicht passt.</description>
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<title>Eisernes Sparen</title>
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<description><![CDATA[<br />
Es begab sich aber zu der Zeit, da wurde die Große Steuerreform, die allen Menschen verheißen war, im Bundestag beschlossen, und der eiserne Eichel trat den Nachweis an, dass er mit Zahlen besser als mit Worten umgehen kann: >>Nur wer eisern spart, kann sich auch was leisten<<, ließ er das Land in großflächigen Anzeigen wissen.[…]<br />
[W]er glaubt noch, jene, die sich hierzulande >>etwas leisten<< könnten, hätten es sich zuvor vom Mund abgespart? Eher haben sie es durch Profitmaximierung erwirtschaftet, ererbt, durch Spekulationsgewinne aufgehäuft, haben ihr >>Geld arbeiten<< lassen, wie es so irreführend heißt, und das >>eiserne Sparen<< nie kennen lernen müssen.<br />
<br />
Roger Willemsen (2005): Unverkäufliche Muster. Gesammelte Glossen. – Frankfurt/M.: 394.<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 15:27:47 +0100</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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<title>FDP - Phantombild einer politischen Vereinigung</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=43</link>
<description><![CDATA[<br />
"Alles andere ist auf dieser Erde mit der FDP eigentlich genauso wie es auch ohne FDP wäre. Aber wenn in der Welt der Erwachsenen manchmal irgendetwas entschieden wird, dann erscheint wie von Geisterhand Guido Westerwelle im Bild, hat ein Gesicht, so blass wie Kakaobutter im neunten Monat, und sagt: >>Nicht mit uns!<< Ein Donnerwort, zillionenmal verhallt! Auch dies bedeutet nichts in der Sache, sondern nur, dass er jetzt für irgendeine politische Maßnahme einen neuen Serviervorschlag unterbreiten wird. Flipper zu Fischstäbchen oder umgekehrt oder FDP.<br />
Und das wäre es dann eigentlich schon, was es zur beharrlichsten Opportunistenpartei Deutschlands zu sagen gibt. Der Rest ist Gerede, also die bereitwillige Pressearbeit am Phantombild einer politischen Vereinigung, der nicht zufällig gleichermaßen Augstein und Markwort und Schulte-Hillen angehörten. Sie überlebt entsprechend, weil andere sie kommentieren. Abgesehen davon darf sie aber ruhig Dada sein, denn um zu bestehen, muss sie ja keine Politik machen, nur Wind."<br />
<br />
Roger Willemsen (2005): Unverkäufliche Muster. Gesammelte Glossen. – Frankfurt/M.: 210.<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 15:19:37 +0100</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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<title>Mediendemokratie</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=42</link>
<description><![CDATA["Wenn Wahlergebnisse keine klaren Mehrheiten hervorbringen, sagen die Kandidaten: Das Volk ist unregierbar. Das hat etwas vom süßen Hauch der Anarchie, heißt aber nur: Die Regierung wird Wege finden, das Volk abzusetzen.<br />
Wenn das Volk der Medienaufbereitung so genannter politischer Prozesse und folgerichtig auch des Wahlgangs müde ist, sagen die Kandidaten. Das Volk ist <i>politikverdrossen</i>, und unterstellen: der Bürger hat es aufgegeben, seine vitalen Interessen zu vertreten. Tatsächlich aber kann dieser Bürger in dem, was Politik, also Lebensgestaltung der Gesellschaft sein soll, sich und seine Interessen kaum mehr erkennen. Vielmehr erlaubt ihm die Betrachtung der Politik von außen nicht mehr, als dort isolierte Geheimbünde zu sehen, die uns primär dafür zu interessieren suchen, ob sie sich untereinander verstehen, ob die Koalition hält etc., statt die Frage zu beantworten: Was hilft’s mir, ob die sich verstehen, was bedeutet es für mein eigenes Leben? <br />
Die Politik hat es dem Zuschauer so weitgehend abgewöhnt, zu diesem persönlichen Anspruch durchzudringen, dass sie längst Inbegriff entfremdeter, undurchschaubarer Prozesse geworden ist. Sie fördert solche Undurchschaubarkeit und damit auch, dass der Skandal, die Aufdeckung des Verschweigens, zum Mythos des politischen werden konnte. Wenn irgendetwas, dann unterbricht der Skandal die Politikverdrossenheit. Der Politiker klagt dagegen, wir lebten in einer Fernsehdemokratie. Wohl wahr. Der Bürger schaut zu.<br />
Was der Staat diesem Bürger als Politikverdrossenheit ankreidet, bedeutet nur: Für den Einzelnen findet Politik nicht da statt, wo der Politiker es gerne hätte. Denn da dieser Bürger in dem meisten, was ihm das Fernsehbild der Politik vermittelt, seine eigene Wirklichkeit nicht erkennt, folgt er einer von der Konkurrenz der Kanäle stimulierten Vernunft und wählt sich die wirklichere Wirklichkeit selbst.<br />
Die Demokratie entpuppt sich in diesem marktwirtschaftlichen Wettbewerb um die Realität nicht als die Herrschaft, sondern als die Selbstbeherrschung des Volkes, das die Welt nicht mehr ändern kann, aber das Programm."<br />
<br />
Roger Willemsen (2005): Unverkäufliche Muster. Gesammelte Glossen. – Frankfurt/M.: 186 f.<br />
<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 15:10:10 +0100</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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</item>
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<title>rhetorische Annäherung an ein Problem</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=41</link>
<description><![CDATA[<br />
"In der Politik gibt es drei Formen der rhetorischen Annäherung an ein Problem. Entweder es wird <i>verhandelt</i>, dann ist ein Resultat zu erwarten, oder es wird <i>diskutiert</i>, dann ist erstmal kein Resultat zu erwarten, oder es wird <i>angesprochen</i>, dann ist sichergestellt, dass es zu keinem Resultat kommen wird!"<br />
<br />
Roger Willemsen (2005): Unverkäufliche Muster. Gesammelte Glossen. – Frankfurt/M.: 146.<br />
<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 14:58:06 +0100</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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<title>Politik - eine Definition von 1946</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=40</link>
<description><![CDATA[<br />
Nachfolgender Text beruht ursprünglich auf den Beobachtungen des Einflusses und die Folgen des Nationalsozialismus' auf die Weltpolitik, hat jedoch grundlegend weiterhin in seiner Relevanz keinen Deut verloren:<br />
<br />
"Wäre die Politik ein Arzneikasten voller Heilmittel, die man für die Krankheiten der Gesellschaften verabreicht, gäbe es nichts, was uns am Elend unserer Zeit beunruhigen müßte, denn wir hätten ja die Mittel zu unserer Heilung. Das Übel wohnt aber nicht in unserer Umwelt, sondern in uns selbst, den Ärzten, weshalb wir von den Heilmitteln keinen Gebrauch machen. In unserer Zeit werden die Maßnahmen, ein Unglück abzuwenden, deshalb nie ergriffen, weil Opferbereitschaft, Uneigennützigkeit, Zusammenstehen und Realitätssinn erst möglich sind, wenn die Völker bereits in den Abgrund gestürzt sind. Politik dagegen ist die fortdauernde Anwendung von Heilmitteln angesichts von Katastrophen, die man kommen sah und die sich hätten vermeiden lassen. Schon sind neue Katastrophen am Horizont zu erkennen und jeder begreift, was gegen sie getan werden müßte; die notwendige Einheitlichkeit der Zielsetzung wird aber erst hergestellt, wenn es zu spät ist."<br />
<br />
Stephen Spender (dt. 1998; orig. 1946): Deutschland in Ruinen. Ein Bericht (orig. European Witness). – Heidelberg (orig. London).<br />
<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 14:47:25 +0100</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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<title>Bandnamen</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=39</link>
<description><![CDATA[<br />
Früher gab es einmal eine Band, die hatte den schönen Namen "OstzonensuppenwürfelmachenKrebs". Ob Ihr richtig seid oder nicht, sagt Euch gleich das Licht - hätte Michael Schanze nun wohl dazu gesagt. Fakt ist aber durchaus, dass ein Bandname wie "HamburgerSchulemachtdepri" der Realität nicht unbedingt diametral entgegengesetzt wäre. <br />
<br />
Kleiner Tip daher am Rande: Beginne den Tag niemals mit Tomte (oder Tocotronic oder Blumfeld oder Selig oder oder oder).<br />
<br />
[Und bevor wieder irgendein Musikjournalist, hahaha, herumklugschietert, Tomte seien aus Berlin... Freunde, Tomte - Hamburch, Digga! - kommen genausowenig aus Berlin wie Element of Crime - Breem'n -. Soviel musikalischen Nieselregen könnte eine Berliner Band gar nicht produzieren.]<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 09:43:03 +0200</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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<title>Namasté!</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=38</link>
<description><![CDATA[<br />
- Is' das a Mass Bier? <br />
- Nein. <br />
- Ist das etwa Tee? <br />
- Nein. <br />
- Ja, was ist es denn? <br />
- Na, Mass-Tee!<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 09:23:44 +0200</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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<title>Linke adé!</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=37</link>
<description><![CDATA[Tja. Da war sie erneut. Die Chance. Die Chance, endlich einmal im Westen richtig anzukommen. Oder vielmehr: Endlich einmal überhaupt in der Seriosität anzukommen. Von wem die Rede ist? Natürlich von der Linken. Wir erinnern uns - der nun als Partei deklarierten Mixtur aus WASG (die den Westen beruhigen sollte) und der SED, oh, 'tschuldigung, PDS muss es heißen (für alle die, die entweder der DDR nachtrauern oder denen die SPD nicht links genug ist).<br />
<br />
Die Linke, so ist immer wieder zu hören und zu lesen, sei für eine neue Politik, insbesondere sozial gerecht soll diese ausgerichtet sein. So weit, so gut. <br />
<br />
Dass alteingesessene Parteien nun mäkeln mögen, die Ideen der Linken seien doch allesamt nicht finanzierbar, kann getrost unbeachtet bleiben - immerhin zeigen Bündnisse der Altgedienten schon seit Jahren, dass auch sie kein Finanzierungskonzept zur Hand haben. Da werden den Banken, auf deren Wettgeschäften nun einmal die aktuelle Finanz- und damit Wirtschaftskrise ausgerechnet beruht, von Staatsseite aus Kredite aus dem extra eingerichteten Bankenfond regelrecht aufgeschwatzt ("Wir haben noch immer soundsoviel Milliarden im Topf! Will die denn niemand?") - das ist so ähnlich, als benutzte man zum Löschen eines Brandherdes statt Wasser Petroleum. <br />
<br />
Auch ist verständlich, dass die "alten" Parteien gern an der Diskussionswürdigkeit und Ernsthaftigkeit der Linken herumkritteln - schließlich haben das SPD, Union (die CSU kann man hier unmöglich als eigenständige Partei aufführen...) und FDP in den 80er Jahren bei den Grünen auch so gemacht. Das gehört nun einmal zum guten Ton, nicht wahr, und ist deswegen eher unspektakulär.<br />
<br />
Folglich waren genügend Bürger/-innen unseres Staates noch immer bereit, der Linken eine Chance zu geben: "Vielleicht reißen die ja wirklich mal 'was?! Schlimmer kann es ja kaum noch werden, oder? Und frischer Wind tut auch mal ganz gut."<br />
<br />
Doch so langsam sollte man wirklich nachdenklich werden. Gysi warf damals als Finanzsenator Berlins das Amt aus fadenscheinigen Gründen (Stichwort: Flugaffäre) hin, mittlerweile-Parteigenosse Lafontaine tat das in seiner Funktion als Bundesfinanzminister unter der Knute von Schröder ebenso. Ob die Kameraden vielleicht einsehen mussten, dass es ein Unterschied ist, im Vorfeld große Worte zu schmieden und später dem Löwen ins übelriechende Maul zu gucken und darin herumhantieren zu müssen? <br />
<br />
Es beweist sich immer mehr, dass wir es bei der Linken um eine Ansammlung von verantwortungsscheuen Dauernörglern zu tun haben. Neben gerade genannten Promi-Beispielen beweisen das auch gerade die NRW-Landtagswahl 2010 sowie die vor wenigen Stunden abgelaufene Wahl zum neuen Bundespräsidenten (Wir erinnern uns: Der Bundeshotte mutierte kurz nach seiner Wiederwahl zum Null-Bock-Horst). Ziel der Linken war es - und da war man sich mit SPD und Grünen einig -, die schwarz-gelbe Koalition in NRW abzusetzen. Blöd nur, dass die Wahl in einem Patt für SPD und CDU endete. Immerhin machte H. Kraft insofern mit der Absetzung ernst, als dass sie nun eine Minderheitenregierung zusammen mit den Grünen in Angriff nimmt (warum allerdings erst Sondierungsgespräche mit CDU einerseits und FDP andererseits die eigene Glaubwürdigkeit gefährden mussten, weiß offensichtlich niemand so wirklich zu rechtfertigen). Und dabei hätte die Linke so schön dabei sein können: rot-rot-grün im Malocherbundesland. Die Chance dazu war da. Allerdings haben sich laut SPD und Grünen die Linken derart arrogant und wirklichkeitsfremd bei Sondierungsgesprächen zur möglichen Koalitionsbildung dargestellt, dass die Gespräche alsbald beendet werden mussten. Hm. Das kann man als Trotzreaktion von SPD & Grünen abtun, man kann es aber auch zu den Aktionen des Schaumschlägerduos Gysi/Lafontaine addieren. Letztlich riecht es aber bitter-süßlich nach einer verwesenden oder vielmehr bereits verwesten Chance.<br />
<br />
So, und nun die Bundespräsidentenwahl: Ok, dass man als Linke gern eine eigene Kandidatin aufstellen wollte, mag noch halbwegs angehen. Immerhin war man beleidigt, dass Bundes-SPD und Bundes-Grüne mit Joachim Gauck einen eigenen, gemeinsamen Oppositionskandidaten aufgestellt haben. Aber das Genörgel an der Person Gauck und seiner Vergangenheit als derjenigen Stasiaktenverwaltungsbehörde, die kurzerhand nach ihm vom Volks- und Medienmund benannt wurde, lässt die peinliche Diskussion, wie tot die DDR in den Köpfen einiger Linker denn nun wirklich sei, wieder gehörig anschwellen. <br />
Schlimmer noch: Nach dem zweiten Wahlgang, der wiederum keine Entscheidung gebracht hatte, zog die linke Kandidatin ihre Kandidatur zurück. Löblich. Aber unter uns: Wer mag sich denn eine Bundespräsidentin mit "Vogelnest auf dem Kopf" (Gruß an Oliver Kalkofe) wirklich vorstellen? Und statt die Situation auszunutzen, einer nach nichtmal einem Jahr Amtszeit schwerkrank dahinsiechenden Regierungskoalition den erlösenden Todesstoß zu verpassen, schmollt die Linke, indem sie im letzten Wahlgang weder für den einen, noch für den anderen stimmt. Enthaltung als Ausdruck eines infantilen Sandkastenförmchentrotzes. Die Stimme des linken Blocks für Gauck hätte einen Schulterschluss innerhalb der Bundestagsopposition bedeutet und damit der Regierung deutlich geschadet. Und wer weiß, hätten nur eine Handvoll Wahlmenschen mehr aus dem Regierungsblock sich ebenfalls gegen Wulf entschieden - Angela und Guido hätten noch am selben Abend das Samuraischwert gezückt und rituellen Suizid begangen oder wären  von Koch, Rüttgers und den weiteren konservativen Landesv(err)ätern zumindestens dazu genötigt worden.<br />
<br />
Die Linke hat sich jedenfalls mit dieser Aktion nun endgültig zum unwählbaren Witz gemausert. So sehr die Wortbeiträge und Denkansätze Gysis und Lafontaines immer wieder geschätzt werden (weil sie in der Tat unbequeme Thematiken ansprechen und damit zu einer lebendigen Demokratie verhelfen), so überaus deutlich zeigt sich die Linke als Torschusspanik-Partei, die zwar vor dem Spiel verbal das Messer wetzt, aber vor der dem Ball der Verwantwortung, der vor der Nase auf dem Elfmeterpunkt liegt und nur noch ins leere Tor befördert werden muss, ängstlich davonläuft. <br />
<br />
Liebe Linke, das war nicht nur eine erneute vertane Chance, das war ein glattes und darüber hinaus demaskierendes Eigentor: Nörgeln top, Verantwortung flop.<br />
<br />
PS: Wer angesichts der Ergebnisse (http://www.spiegel.de/flash/flash-23545.html) bei den drei Wahlgängen während der Bundesversammlung noch von freier Wahl (ok, geheim war sie ja wohl wirklich) spricht, sollte froh darüber sein, dass Pinocchio leider nur eine Märchenfigur ist. Hm, oder warum hat Blüm ("Die Renten sind sicher...") so kurze Beine ?<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 23:58:19 +0200</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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<title>Schnellstmöglich. Was sonst?</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=36</link>
<description><![CDATA[<br />
- "Können Sie schnellstmöglich versenden?"<br />
<br />
- "Sicher, wir versenden grundsätzlich schnellstmöglich."<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:42:03 +0200</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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<title>Null-Bock-Horst</title>
<link>http://kochblox.blogg.de/eintrag.php?id=35</link>
<description><![CDATA[<br />
Da wurde doch glatt vor einigen Tagen noch von Seiten der Anrufer bei einer sog. Call-In-Show auf WDR5 vermehrt die Sehnsucht nach Abschaffung des Unikums des Profipolitikers geäußert. Modelle wie eine Begrenzung des Abgeordnetenstatus auf einen maximalen Zeitraum von zehn Jahren oder zwei Legislaturperioden wurden laut.<br />
<br />
Und was macht unser höchster Quereinsteiger? Er wirft das Handtuch. Horst Köhler, ehemaliger Sparkassenverbandschef und Oberfuzzi bei der Weltbank, legt als erster Bundespräsident unverzüglich sein Amt nieder, da Kritiken an seiner Person (Militäreinsätze in Zusammenhang mit Deutschlands Rolle als Außenhandelsland...?!) von ihm als Beleidigungen an seinem Amt verstanden wurden. <br />
<br />
Was macht infolgedessen unsere werte Bundespolitik? Sie schreit vermehrt nach einem Berufspolitiker als Nachfolger von Null-Bock-Horst (Danke an alle Journalisten für dieses wunderbare Wortkonstrukt, immerhin sollte ein nach eigenen Worten streitbarer Bundespräsi nicht nur Kritik austeilen, sondern auch einstecken können - insbesondere vor dem Hintergrund vielseitig interpretierbarer Interviews während der Rückkehr aus Afghanistan).<br />
<br />
Und während Lena Meyer-Landrut endlich die deutsche Unverkrampftheit eines Bundespräsi a.D. (gemeint ist Roman Herzog) verkörpert, entfremden sich unsere Berufspolitiker immer weiter vom Volk - egal ob auf Regierungsseite oder auf Seiten der Opposition.<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 08:59:00 +0200</pubDate>
<dc:creator>kochblox</dc:creator>
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